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  • ivonneszynkiewicz

Rezension zu „Too Late“



 

Daten:

 

Too Late – Wenn Nein sagen zur tödlichen Gefahr wird von Colleen Hoover – dtv Verlag – 432 Seiten – ISBN: 978-3423283816 – 22,00€ - veröffentlicht am 18. Juli 2023

 

 

Klappentext:

 

Asa: Drogendealer, Betrüger, notorischer Frauenheld. Er hat nur eine Schwachstelle: Sloan, seine große Liebe, von der er besessen ist.

Carter: Undercover-Cop. Sein Auftrag: Asa zu überführen. Sein Unglück: dass ausgerechnet Sloan die erste Frau ist, in die er sich verliebt.

Sloan würde für die, die sie liebt, durch die Hölle und zurück gehen. Und das tut sie, jeden einzelnen Tag. Sich mit dem verführerischen Asa Jackson einzulassen, bedeutet für sie die dringend benötigte finanzielle Sicherheit, auch wenn sie dafür ihre Moral aufgeben muss. Denn Asas Liebe zu ihr ist von einer abgründigen Obsession – und diese wird von Tag zu Tag gefährlicher. Als Carter in Asas Geschäfte eingeschleust wird, fühlt Sloan sich sofort zu ihm hingezogen, obwohl sie weiß, dass Asa ihn umbringen würde, wenn er es herausfindet. Und Asa war schon immer allen in seinem Leben einen Schritt voraus, auch Sloan. Niemand hat sich ihm jemals in den Weg gestellt. Niemand außer Carter.

Gemeinsam müssen Sloan und Carter einen Ausweg finden, bevor es zu spät ist.


 

 

Meine Meinung:


Too Late habe ich schon vor einigen Jahren gelesen, als es zum ersten Mal erschienen ist. Damals hatte es mich wirklich begeistert, auch wenn es eben kein typisches Colleen Hoover Buch ist. Um so neugieriger war ich, ob ich diese überarbeitete Version genau so mag oder ob mir große Unterschiede auffallen werden.

 

Sloan ist eine starke Protagonistin. Oft macht es den Eindruck als weiß sie es selber nicht. Aber sie hatte schon eine harte Kindheit und so ging es in ihrem Leben auch immer weiter. Also sie Asa kennenlernt ahnt sie nicht wie das Ganze für sie enden würde. Doch sie gerät immer mehr in diesen Teufelskreis rund um Asa denn nur er kann ihr helfen für ihren kranken Bruder zu sorgen.

 

Carter taucht nicht zufällig in Asas Leben auf. Doch mit einer Person wie Sloan hat er nicht gerechnet. Er begegnet ihr zufällig und schneller als er denkt sind da schon Gefühle für sie und es fällt ihm immer schwerer seinen Undercoverjob weiter durchzuführen.

 

Asa war für mich tatsächlich der spannendste Charakter. Er hat sich schon in jungen Jahren ein Drogenimperium aufgebaut. Er hält alles in eiserner Hand und er ist es gewohnt zu bekommen, was er will. Und deshalb weiß er auch ganz genau wie er Sloan bei sich behält.

Doch man erlebt auch einen anderen Asa. Man erlebt ihn als Kind und man bekommt einen Einblick in seine Gedanken. Oft hatte ich tatsächlich Mitleid mit ihm. Auch sein Leben war nicht leicht doch diese Vergangenheit hat ihm absolut das Gefühl für Richtig und Falsch geraubt. Bei seinen Kapiteln hatte ich wirklich sehr oft Gänsehaut und war sprachlos über seine Gedankengänge. Vor allem, weil ich es trotz der Grausamkeit teilweise verstehen konnte.


Diese ganze Geschichte ist wirklich sehr düster und oft schockierend. Colleen selber weisst ja auch darauf hin dass diese Geschichte erst ab 18 Jahre ist. Dem kann ich auch nur zustimmen. Hier passiert so viel. Man bekommt als Leser kaum Zeit durchzuatmen. Man wird mit den Protagonisten einfach in immer neue Szenen gerissen, die oftmals wirklich schockierend sind. Das sollte einem beim Lesen wirklich klar sein.


Der Schreibstil von Colleen Hoover hat mich vorher schon begeistert. Aber hier lernt man sie noch einmal von einer ganz anderen Seite kennen. Und die finde ich richtig gut. Sie hat eine Geschichte mit unglaublich starken Protagonisten erschaffen. Die ganze Handlung und auch die Charaktere sind unglaublich komplex und reißen einen ohne Vorwarnung mit in ihre Welt.

Ich hatte teilweise Gänsehaut beim Lesen.

 

Große Unterschiede zur ersten Version sind mir tatsächlich nicht aufgefallen. Insgesamt wirkt die Handlung etwas runder und auch die Sprache ist etwas stimmiger. Aber welche Szenen sich genau geändert haben kann ich so nicht sagen. Dafür muss ich dann einmal beide Bücher miteinander vergleichen.

 

Für mich ist „Too Late“ auf jeden Fall ein Highlight gewesen. Manches war vorhersehbar, aber vieles war auch wirklich überraschend. Ich habe mich beim Lesen oft überlegt was wohl passieren wird. Und oft lag ich wirklich absolut falsch. Es war schockieren und fesseln. Und vor allem die Beziehung von Sloan und Asa ist mir noch Tage später durch den Kopf gegangen.

Deshalb bekommt „Too Late“ von mir auch 5 von 5 Lesekatzen.



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