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  • ivonneszynkiewicz

Rezension zu „Regenglanz“




 

Daten:


Regenglanz von Anya Omah – Kyss Verlag – 512 Seiten – ISBN: 978-3499006548 – 14,00€ - veröffentlicht am 19. Oktober 2021



 


Klappentext:


Verletzlich, aber stark

Kunststudentin Alissa arbeitet neben der Uni als Tätowiererin. Sie ist gut in ihrem Job, ausgesprochen gut. Nur scheint das ihren neuesten Kunden nicht zu interessieren, der sich offenbar kein Tattoo von einer Frau stechen lassen will. Sexistischer Mistkerl.

Entschlossen, aber sanft

Als Sportstudent Simon Alissa das erste Mal sieht, rauben ihm ihre tiefblauen Augen fast den Atem. Er fühlt sich sofort von ihr angezogen – und will ihr auf keinen Fall das extrem peinliche Tattoo zeigen, das eigentlich überstochen werden soll. Aber nun hält sie ihn für ein Arschloch. Und das ist noch schlimmer.

Zusammen, aber verloren

Alissa und Simon. Während der Sitzungen lernen sich die beiden kennen – und mit jedem Treffen knistert es mehr. Doch keiner von ihnen ahnt zu diesem Zeitpunkt, dass sie mit ihrer beginnenden Beziehung gerade ein Tabu brechen …



 


Meine Meinung:


Ich habe mich wirklich sehr auf diese Reihe von Anya Omah gefreut. Da ich gerne Reihen am Stück lese, habe ich gewartet bis alle drei Teile erschienen sind.

Diese Reihe nimmt uns mit nach Norddeutschland. Im ersten Teil geht es um Alissa und Simon.

Beide lernen sich in dem Tattoo Studio kennen in dem Alissa arbeitet. Dort arbeitet sie als Tätowiererin neben ihrem Kunststudium.

Alissa ist eine sehr taffe und starke Persönlichkeit. Trotzdem hat sie sehr mit den Folgen eines Traumas zu kämpfen. Die Beziehung zu ihrer Familie ist sehr problematisch. Der Vater scheint sich wenig für Alissa zu interessieren und ihre Schwester nutzt jede Gelegenheit um Alissa zu verletzten oder zu beleidigen. Die Beziehung ist wirklich sehr toxisch.


Simon ist ein absoluter Good Guy. Am Anfang sorgt sein Verhalten für Missverständnisse doch eigentlich ist ihm nur sein Tattoo peinlich. Er studiert Sport und scheint auf den ersten Blick wenig Probleme zu haben. Doch mit der Zeit blickt man hinter seine Fassade und merkt wie sehr Simon in seiner letzten Beziehung verletzt wurde. Dadurch fällt es ihm auch schwer Menschen zu vertrauen.


Mir hat das Setting sehr gefallen in dieser Geschichte. Das es mal nicht Amerika ist, war wirklich erfrischend. Alles war sehr greifbar und der lockere und leichte Schreibstil hat mich durch das Buch getragen.

Dazu kommt das Alissa und Simon als Protagonisten wirklich sympathisch sind. Ihr erstes Aufeinandertreffen war wirklich interessant. Trotzdem wird daraus kein Drama gemacht und die beiden reden wirklich miteinander. Das ist etwas was mir generell sehr gefällt. Es werden hier keine künstlichen Dramen erschaffen. Dafür bekommen beide einen Rahmen in dem sie sich sowohl alleine wie auch gemeinsam entwickeln konnten. Von Anfang an spürt man die starke Anziehung zwischen den beiden und ich fand es spannend wie die beiden sich immer näher kommen.

Manchmal war es schwer für mich zu ertragen wie Alissa von ihrer Familie behandelt wird. Das sie es nicht schafft für sich einzustehen hat mich manchmal einfach nur schockiert. Vor allem ihre Schwester ist ein harter Brocken.

Zum Glück gibt es Simons Familie als Ausgleich. Vor allem seine Oma war ein kleines Highlight für mich. Die Geschichte ist eher ruhig. Wie schon erwähnt gab es keine konstruierten Dramen und viel Raum für die beiden. Doch zum Ende hin passiert alles sehr schnell und ich muss sagen, dass es mir etwas zu schnell ging. Die Geschehnisse rund um Alissas Familie blieben mir einfach zu offen. Da hätte ich mir doch ein paar Seiten mehr gewünscht.


Das hat am Ende dazu geführt das ich eine Lesekatzen abgezogen habe. Trotzdem war es ein wundervoller Reihenauftrakt und hat mir wirklich gut gefallen. Ich habe mich sehr wohl gefühlt in dem Setting und mochte sowohl Simon und Alissa als Protagonisten, wie auch die Nebencharaktere sehr.

„Regenglanz“ bekommt von mir 4 von 5 Lesekatzen und eine klare Leseempfehlung.



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